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Marat mit Patenkind
 

Vom Recht "Anders" zu sein

Das Recht auf „Anders – sein“ und damit das Recht auf Einzigartigkeit und Individualität bildet die Grundlage der schulischen Integration an der Schkola. Hier lernen Leistungsschwache und Leistungsstarke, deutsche und Ausländer, jüngere und ältere Kinder und Behinderte und Nichtbehinderte Kinder gemeinsam.
 
Die behinderten Kinder fühlen sich „andersartig“, als Außenseiter und sie wissen und/oder spüren, dass sie körperlich oder geistig in irgendeiner Weise unterlegen sind und nicht dem Standard der Klasse entsprechen. Dadurch entwickeln sich bei behinderten Kindern in einigen Fällen Angstgefühle, die zur Eigenisolation führen können und somit eine mögliche Integration in die Lebenswelt Schule hemmen. Nicht anders verhält es sich bei den nichtbehinderten Kindern, die sich von den behinderten MitschülerInnen distanzieren, vor allem von solchen, denen ihre Behinderung anzusehen ist.
Das zentrale Ziel der schulischen Integration an der Schkola im Zusammenhang mit der integrativen Grundschulpädagogik ist es, diese sozialen Distanzen zwischen den Kindern zu überwinden und das Sozialverhalten behinderter und nichtbehinderter Kinder zu stärken. Die Vielfalt an Lernsituationen in einer solchen, heterogenen Gruppe fördert die soziale und emotionale Persönlichkeitsentwicklung und Bildung aller Kinder. Behinderte Kinder können feststellen, dass sie akzeptiert werden und nichtbehinderte MitschülerInnen können Erfahrungen mit Menschen sammeln, die sich von ihnen unterscheiden und sie in ihrer „Andersartigkeit“ akzeptieren lernen. Diese Möglichkeit des Zusammenlebens und –lernens wird den SchülerInnen der Schkola Hartau und der Förderschule für Menschen mit geistiger Behinderung Großhennersdorf seit Beginn des Schuljahres 2006/ 2007 ermöglicht. Grundlage ist eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung (siehe Anlage). Das Projekt wird wissenschaftlich durch die HTWS Zittau/ Görlitz begleite
 
 
02.02.2007
 

ELLI- schulische Integration in der Schkola

In einer Sonderbeilage gemeinsam mit der Diakonie Oberlausitz berichten wir auf insgesamt 8 Seiten über ein Integrationsprojekt, welches seit Schuljahresbeginn an der Schkola in Hartau läuft. Hier werden vier geistig behinderte Kinder aus der Förderschule Großhennersdorf in den schulischen Alltag integriert und lernen gemeinsam mit den Grundschülern. In Berichten, Interviews und in Bildern wird anschaulich das Projekt beschrieben.
 

Frau Dr. Manzke bei der Arbeit mit Kindern
 

Ich wollte mit ihm das Lachen teilen

Dr. Christel Manske (Pseudonym Iris Mann) hat viele Jahre lang Erfahrung mit benachteiligten Menschen gesammelt und ist heute Leiterin ihres Institutes zum systemischen Aufbau funktioneller Hirnsysteme in Hamburg. Dort werden Kinder mit Trisomie 21, Autismus oder Hyperaktivität nach der Tätigkeitstheorie gefördert. Veröffentlichte Bücher sind u.a. „Ich war behindert anhand der Ärzte und Lehrer“, „Lernproblem“, „Schlechte Schüler gibt es nicht“, „Die Kraft geht von den Kindern aus“, „Lernen können alle Leute“ und „Entwicklungsorientierter Lese- und Schreibunterricht für alle Kinder“. Am 10. und 11.06. besuchte Sie die Schkola an der Neiße, initiiert und organisiert von Studenten der Fachhochschule Görlitz (Heilpädagogik) und Prof. Dr. Manfred Jödicke.
Anhand des eigenen Tun’ s von Frau Manske im Umgang mit den Ellis und den Schkola- Schülern erhielten wir Lehrstunden, kamen ins Gespräch, versetzten uns in den theoretischen Background. Ausschnitte aus ihren Filmen „Lasst uns leben, lasst uns lernen“ und „Mathe macht glücklich“ unterstrichen dies. Ich hatte das Glück, sie im Anschluss zu interviewen und danke ihr sehr für ihre Impulse.

Ute Wunderlich
 
Frau Manske, in Ihrem Institut haben Sie Einzelschicksale, mit denen Sie arbeiten. Ist Integration als Pädagogik für Sie möglich oder werden Kinder nur sozial integriert?
Wichtig ist, dass ein Konzept erforscht wird, das sinnvolles gemeinsames Lernen mit unterschiedlichen Kindern ermöglicht. So lange die Integrationskinder in erster Linie sozial integriert sind und ohne Schulabschluss die Schule verlassen, ist aus Sicht der Kinder die Integration gescheitert. Die Frage ist, ob es wirklich möglich ist, für die Bereiche mathematisches Denken und den Erwerb der Schriftsprache einen Unterricht zu entwickeln, in dem alle Kinder eine Abschlussmöglichkeit haben.

In unsere Schule integrieren wir einen Schüler Marat, der nur einige Laute formuliert. Wie kann es gelingen, dass er zum Beispiel die Schriftsprache erlernt?
Wenn ein Kind Laute spricht, dann haben wir von dem Kind schon den Hinweis bekommen, dass es sprechen möchte sonst wäre es stumm. Das Problem von Marat und Ihnen ist, dass Sie ihn nicht verstehen können. Zuerst sollten Sie den passiven Wortschatz in Erfahrung bringen, d. h. Bildkarten oder Gegenstände, von denen Sie annehmen, dass er dem Wort den Gegenstand zuordnen kann. Sie sagen z.B.: „Marat, gib mir die Banane, den Hund usw..“ Wenn er gezeigt hat, dass er Sie versteht, dann versuchen Sie ein Verständigungssystem zu entwickeln, dass Sie auch verstehen. „Bh“ bedeutet mit der flachen Hand die Lippen berührt, B steht für Banane, wenn er den Laut verstehen kann, A mit Öffnen des Mundes steht für Apfel, gegen die Handfläche hauchen für H…

Das heißt für jeden Laut steht eine Handlung, ein Symbol und wird ein ganzes Wort bezeichnet?
Das ist richtig, denn die kleinste Sinneinheit ist immer das Wort. Darum nennen wir unsere Lesemethode zum Aufbau der Lautsprache und des Lesens die entwicklungsorientierte Lesedidaktik, die von den sinngebundenen Lauten ausgeht.

Was sind sinngebundene Laute?
Kinder lernen die Buchstaben nicht, wenn sie den Buchstaben lautieren. Weil Kinder dann die Beziehung immer wieder vergessen und durcheinander bringen. Es werden dann nur Assoziationen aufgebaut, die dann schnell vergessen werden. In dieser Didaktik geht es darum, stabile funktionelle Systeme aufzubauen, die Verbindungen beider Hemisphären schafft. Verbindung beider Nervenstränge geschieht nur, wenn Erfahrungen auf der rechten Hemisphäre und der linken verarbeitet und bezeichnet werden. Beispiel: Das Kind bläst eine Kerze aus und lautiert „F“, das Kind macht Erfahrungen mit allen Sinnen, die Erfahrung wird über Gebärde –pustet gegen den Finger- ins Körperselbstbild eingetragen, das ist die symbolische Handlung. Außerdem wird diese Erfahrung auf ein Foto aufgenommen, welches das Kind in sein Lernbuch einklebt. Das Bild wird mit dem Buchstaben F beschriftet. Wenn der Buchstabe in der Einheit von Erfahrung, Symbol und Zeichen vermittelt wird, kann er nicht mehr vergessen werden. Ich denke, dass das für Marat eine Methode wäre. Je mehr sinngebende Laute er erkennt, um so besser gelingt es ihm mit Hilfe der Hand, Gebärde seine Zungen- und Lippenbewegungen zu steuern.

Sie behaupteten, dass es keine Sonderpädagogik, keine Heilpädagogik an sich geben sollte, sondern nur eine PÄDAGOGIK. Was steckt dahinter?
Die Entwicklung erfolgt für alle Kinder in gleicher Weise. Alle Kinder müssen die Entwicklung vom Säugling zum Kleinkind, vom Vorschulkind zum Schulkind machen. Das Problem der Kinder, die zurzeit auf einer Entwicklungsstufe stehen bleiben, z. B. die Stufe der Zeichen nicht erreichen, müssen ein Angebot erfahren, gemeinsam mit den Lehrern den krisenhaften Entwicklungssprung vom Vorschulkind zum Schulkind zu machen. Dabei ist es ganz wichtig, dass wir mit dem Kind, welches auf der Stufe des Zeichnens scheitert, alles mit ihm tun dürfen, nur nicht den Zeichengebrauch üben. Ein Kind darf niemals das tun müssen, was es nicht kann. Vielmehr müssen wir mit dem Kind auf die Stufe der Symbolik zurückkehren, um mit ihm seinen inneren Tendenzen entsprechend ihm helfend seine Bedürfnisse bewusst machen. Im Rollenspiel oder wenn es malt. Z.B. für den Mathematikunterricht bedeutet das, dass das Kind nicht Aufgaben rechnet 3 + 4 = 7, die ihm als Ziffer vorgegeben werden, sondern das Kind lernt auf vielfältige Weise ein inneres Bild von der 7 zu machen. Es baut z.B. aus verschieden farbigen Klötzen 3 blaue und 4 rote einen Hund, bindet einen Blumenstrauß aus 5 roten und 2 weißen Rosen. Diese Handlungen werden aufgemalt oder fotografiert. Erst wenn das Kind ein inneres Bild von der 7 hat, wird diese 7 mit der Ziffer verbunden. Wenn jetzt das Kind die Zahl 7 hört, hat es die Möglichkeit dies im Kopf auf vielfältige Weise zu konstruieren wie z.B. die 7 ist 6 und eins, 5 und 2 usw..

Ich habe Sie heute aktiv mit Marat Fußball spielen gesehen. Gaben Sie Ihre Rolle als Lehrerin voll und ganz auf, wie es aussah oder blieben Sie trotzdem Lehrer?
Es ist wichtig, dass Sie ihre Praxis natürlich im Lichte theoretischer Konzepte reflektieren müssen. Und je mehr Sie über die Geschichte der Mathematik, die Geschichte der Entwicklung der Geschichte der Sprache, die Entwicklungspsychologie der Kinder, über Probleme, die Kinder haben, die als Integrationskinder bei Ihnen unterrichtet werden, um so flexibler können Sie den Unterricht gestalten. In dem Augenblick aber, in dem Sie sich den Kindern zuwenden, ist es notwendig alle Erwartungen aufzugeben, weil diese Sie für das Gewahrwerden der Kinder blockieren. Wenn Sie selbstvergessen mit den Kindern spielen, sind in der Jetztzeit, gedankenverloren wie der Volksmund so schön sagt, sind Sie vollständig anwesend für die Bedürfnisse der Kinder. Das sind immer Augenblicke, in denen Sie über sich selbst hinauswachsen, Selbstzugang zu ihren Ressourcen entdecken, von den Sie keine Ahnung hatten. Ich hatte nicht vor, ihm das Fußballspielen beizubringen, ich hatte gar nichts vor, habe nur gesehen, dass er gelacht hat und wollte mit ihm das Lachen teilen.

Ich bedanke mich für das Interview.
 
21.06.2007
 

 

Wenn ein „Stern“ am Himmelszelt steht: Zirkus „Hargrohra“ gefördert durch Interreg

Für vier Tage Zirkusluft schnuppern und selbst Kunststücke einzustudieren ist Ziel des Zirkusworkshops gewesen, an dem 6 Kinder aus Hrádek, 6 Kinder aus der Schkola Hartau und 6 Kinder der Förderschule Großhennersdorf teilnahmen. Damit erhielt das Integrationsprojekt der Schkola Hartau mit der Förderschule ihren Höhepunkt in diesem Schuljahr und wird um den Bereich Nachbarschaft in dieser Hinsicht erweitert.
 
Wenn ein „Stern“ am Himmelszelt steht: Zirkus „Hargrohra“ gefördert durch Interreg

Für vier Tage Zirkusluft schnuppern und selbst Kunststücke einzustudieren ist Ziel des Zirkusworkshops gewesen, an dem 6 Kinder aus Hrádek, 6 Kinder aus der Schkola Hartau und 6 Kinder der Förderschule Großhennersdorf teilnahmen. Damit erhielt das Integrationsprojekt der Schkola Hartau mit der Förderschule ihren Höhepunkt in diesem Schuljahr und wird um den Bereich Nachbarschaft in dieser Hinsicht erweitert. Im neu gestalteten „Fuchsgarten“ des Diakoniewerk Oberlausitz e. V. in Großhennersdorf unter der Leitung des Zirkuspädagogen Swen Kaatz wurden bei den Kindern auf einer anderen Art und Weise als bisher Akzeptanz gegenüber fremdsprachigen und behinderten Kindern aufgebaut bzw. vertieft. Ziel der Zirkusarbeit darüber hinaus ist es, alle zur Selbstkontrolle und Selbstständigkeit zu befähigen und Selbstvertrauen zu erwerben. Jeder muss sich auf den anderen verlassen können und verlässlich sein. Zur Abschlusspräsentation lud die Projektkoordinatorin Karin Kayser alle Schüler und Eltern nach Hartau am 07. Juni ins Zirkuszelt ein. Überrascht waren das Publikum, was man in nur drei Tagen alles lernen kann, Vorwärtsrolle, Spagat und Füße hinter die Ohren, von einer hohen Leiter fallen, auf ihr Balance halten, gemeinsam jonglieren, mit Diabolo Kunststücke vorführen, Clown sein oder Ballarina. Vor Freude standen sogar zum Schluss dem Himmel Tränen in den Augen, die er zum tosenden Applaus mächtig fallen ließ.

Ute Wunderlich
-Schulleiterin-
 
 
21.06.2007
 

Die Elli-Kinder sind gern in Hartau und machen hier Fortschritte – aber was haben unsere Kinder davon?

Die Anfangszeit des Morgenkreises verschieben wir, damit die Elli-Kinder mit dabei sein können. Daher wissen wir, dass Nathalie sogar Tschechisch-Passaufgaben lösen kann. Carli hört unheimlich gern Musik und rutscht auf dem Po durch den ganzen Kreis, um möglichst nah an Kamil und seiner Gitarre zu sein. Das können wir akzeptieren. Beim Erzählen macht Carli manchmal Geräusche, dann müssen auch wir lauter und deutlicher sprechen, um noch gehört zu werden. Wir selber können außerdem unsere Regel einhalten, still zu sein, wenn ein anderer spricht. Oder kann das auch bei uns noch nicht jeder? Wenn Nathalie ins Zimmer kommt, geht sie von Kind zu Kind, gibt jedem die Hand und sagt „Guten Morgen!“ Eine schöne Erfahrung, so persönlich begrüßt zu werden. Und einen freundlichen Gruß auf den Lippen zu haben, wenn man morgens das Zimmer betritt – das haben wir auch vor kurzem erst wieder mal neu gelernt!
Einige unserer Kinder widmen sich den Elli-Kindern besonders gern. Wer selbst nicht so stark ist und Probleme hat, wer nicht so oft gelobt wird oder bei den Klassenkameraden weniger anerkannt ist, der bekommt von den Elli-Kindern, die das alles nicht wissen, genau die Aufmerksamkeit, die er braucht. Und er kann sich dabei unheimlich verändern! Wer sonst laut und unbeherrscht ist und niemanden an sich heran lässt, kann nett und hilfsbereit sein und sogar den Arm um jemand anderen legen. Wer sonst viele Aufgaben nicht schafft, kann hier beweisen, wo er seine Stärken hat. Die Lernbegleiter der Elli-Kinder haben schon richtige Helfer bei der Betreuung ihrer Schützlinge! Und sind dankbar dafür!

Kristin Olli-Klasse
 
 
05.02.2009

 

Interview mit Frau Triemer

Nathalie Triemer ist eines unserer Integrationskinder. Ihre Behinderung ist die Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt.

Warum haben Sie sich für die Integration von Nathalie an der Schkola entschieden? Was ist Ihnen wichtig?
Frau Triemer:
Nathalie kannte die Schule schon durch ihre großen Geschwister, die beide die Hartauer Schkola besuchten. Sie war immer gern dort. Außerdem hatten wir Kontakt mit Frau Matthes, die sehr für die Integration ihres Sohnes in Hartau kämpfte. Nathalie besuchte bereits einen Integrationskindergarten. Mir war schon immer wichtig, dass sie von nichtbehinderten Kindern etwas Lernen kann, sich etwas abgucken kann und mit ihnen kommunizieren kann. ...
 
Nathalie Triemer ist eines unserer Integrationskinder. Ihre Behinderung ist die Trisomie 21, auch Down-Syndrom genannt.

Warum haben Sie sich für die Integration von Nathalie an der Schkola entschieden? Was ist Ihnen wichtig?
Frau Triemer
Nathalie kannte die Schule schon durch ihre großen Geschwister, die beide die Hartauer Schkola besuchten. Sie war immer gern dort. Außerdem hatten wir Kontakt mit Frau Matthes, die sehr für die Integration ihres Sohnes in Hartau kämpfte. Nathalie besuchte bereits einen Integrationskindergarten. Mir war schon immer wichtig, dass sie von nichtbehinderten Kindern etwas Lernen kann, sich etwas abgucken kann und mit ihnen kommunizieren kann. Außerdem finde ich es wichtig, dass auch nichtbehinderte Kinder lernen, mit Behinderten umzugehen. Sie sollen sehen, dass andere Kinder anders sind und eigentlich auch doch wieder nicht so anders. Denn viele Erwachsene haben Schwierigkeiten, mit behinderten Menschen umzugehen. Sie wissen oft nicht, wie sie auf diese zugehen sollen, ob man sie ansprechen kann. Wenn sie jedoch schon als Kinder den Umgang als selbstverständlich erleben, fällt es ihnen sicher auch im Erwachsenenalter leichter.

Welchen Eindruck haben Sie von Nathalie seit sie integrativ an drei Tagen in der Schkola Hartau unterrichtet wird?
Frau Triemer
Nathalie geht sehr gern nach Hartau, sogar lieber als in die Förderschule. Sie war jetzt längere Zeit krank. Am Mittwoch soll sie nun den ersten Tag wieder zur Schule gehen. Der Mittwoch ist kein Integrationstag, sondern die Kinder sind in Großhennersdorf. Nathalie hat lange mit mir diskutiert, dass sie nur in die Schule geht, wenn sie nach Hartau darf.
Wichtig ist uns vor allem, dass sie dort kommunizieren kann mit den anderen Kindern. Sie hat auch schon eine Freundin gefunden (Nancy), auf die freut sie sich immer sehr. Nathalie ist lockerer und hat in Hartau viel Spaß.
Fortschritte in den einzelnen Unterrichtsfächern kann ich nicht beurteilen, da sie ja ihre Hauptfächer weiterhin an den Tagen in der Förderschule Großhennersdorf hat im Kleingruppenunterricht. Auf jeden Fall aber kann sie ihr Wissen in Tschechisch erweitern, da sie schon gut Tschechisch spricht. Sie hat jetzt auch einen Tschechischpass und einen Mathepass.
Ansonsten liegt der Schwerpunkt der Integration ja beim sozialen Miteinander und beim sozialen Lernen. Dort sind auf jeden Fall Fortschritte deutlich und wichtig ist, dass Nathalie gern nach Hartau fährt.

Welche Nachteile (Probleme) sehen Sie bei der Integration?
Frau Triemer
Hauptsächlich sind das organisatorische Probleme. Zum einen sind wahnsinnige Fahrtwege entstanden. An den Integrationstagen fährt Nathalie erst von Zittau nach Großhennersdorf, von dort dann nach Hartau. Auf dem Nachhauseweg fährt sie von Hartau nach Großhennersdorf praktisch an der Haustür vorbei, um letztlich wieder zurück zu kommen. Dadurch ist sie natürlich etwas später zu Hause.
Außerdem kann sie an einigen AG’s wie beispielsweise Chor nicht mehr teilnehmen, da sie an diesen Tagen in Hartau ist. Das ist etwas schade, denn für sie war das eine wichtige Förderung.


Haben Sie Wünsche oder Verbesserungsvorschläge?
Frau Triemer
Wenn man an der Fahrproblematik etwas ändern kann, wäre uns sehr geholfen. Ansonsten hoffe ich, dass Nathalie noch lang an der Schkola Hartau bleiben darf, weil es ihr wirklich gut tut.
 
07.02.2007
 
Aktuell
21.01.12 Neujahrskonzert des Schkola-Schulverbundes
22.01.12 Kostümrodeln Lückendorf
23.01.12 Jonsdorfer Winterlager
28.01.12 Oberländer Winterlager
09.02.12 trinationaler Eisfasching in Jonsdorf
SPRACHKONFERENZ:
09. - 10. 03. 12 - Hrádek n. N. - Brána trojzemí

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Letzte Aktualisierung:
03. Februar 2012
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